Außerklinische Intensivpflege in Osthofen

Veröffentlicht am 28.07.2017 in Pressemitteilung

MdL Anklam-Trapp: „Wohngemeinschaft für Versorgungsbedürftige als weiterer Mosaikstein für wachsendes Gesundheitszentrum“


Selbstbestimmt wohnen können, aber sich trotzdem 24 Stunden am Tag von Pflegefachkräften betreut wissen, das bietet der Acuritas-Pflegedienst im Obergeschoss des Gesundheitszentrums Osthofen (GO) in Form individueller Wohnformen für versorgungsbedürftige Menschen und ist damit einer von mehreren Anbietern, die sich auf diese Form der Versorgung spezialisiert haben. Bei einem Rundgang durch die kürzlich eröffneten „Pflegeappartements“ informierte sich die SPD-Landtagsabgeordnete Kathrin Anklam-Trapp bei Acuritas Geschäftsführer Gunter Jentsch, Personalmanagerin Nicole Leuther und Pflegeberaterin Tanja Beierlein über das Angebot außerklinischer Intensivpflege vor Ort.

„Ambulant vor stationär lautet die Vorgabe der Landesregierung. Dementsprechend unterstützen wir innovative Ansätze, die das flächendeckende Versorgungsnetzwerk aus landesweit 135 Pflegestützpunkten ergänzen“, erklärte die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Kathrin Anklam-Trapp. Neben der direkten Anbindung des GO an den öffentlichen Personennahverkehr sieht die Abgeordnete die Pflegewohngemeinschaft auch aufgrund der im Gebäude untergebrachten Hausarztpraxis als ideale Anlaufstelle für intensivpflegebedürftige Menschen aus dem gesamten Landkreis.

„Unser Ziel ist es, Menschen möglichst lange ein eigenständiges Leben in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen, auch wenn sie einen erhöhten Betreuungsbedarf haben. Dabei gehen wir auf die individuellen Bedürfnisse eines jeden Bewohners ein“, erläuterten zuvor die Verantwortlichen Gunter Jentsch und Nicole Leuther den Ansatz der Wohngemeinschaft. Neben einer 24-Stunden-Betreuung durch eine Pflegefachkraft können die Bewohner der Wohngemeinschaft auch Pflegedienstleistungen im Bereiche Körperhygiene, Hauswirtschaft sowie gesellschaftliche Betreuung in Anspruch nehmen.

Außerklinische Intensivpflege als Nische
Da immer häufiger sowohl Gesundheits- und Krankenpfleger/innen als auch Altenpfleger/innen eine Fachweiterbildung in der außerklinischen Intensivpflege absolvieren, ergänze die Wohngemeinschaft das ohnehin umfangreiche Berufs- und Weiterbildungsangebot vor Ort. „Bisher sind über 60 Arbeitsplätze im „GO“ entstanden und das in den unterschiedlichsten Bereichen der medizinischen und pflegerischen Versorgung“, blickt Anklam-Trapp auf die erfolgreiche Entwicklung des Gesundheitszentrums.

 
 

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