Osthofen: Visionen brauchen langen Atem

Veröffentlicht am 15.02.2018 in Pressemitteilung

Neuer Schwung für Projekt „Neue Mitte“

Osthofens „Neue Mitte“, so heißt das Projekt, das bereits seit dem Jahr 2005 verfolgt wird und das mittlerweile neuen Schwung erhält. Um sich über den aktuellen Stand der Planungen zu informieren, traf sich die Landtagsabgeordnete Kathrin Anklam-Trapp im Osthofener Rathaus mit Stadtbürgermeister Thomas Goller, Projektleiter Architekt Jörg E. Deibert, Vertreter der Neuen Mitte Osthofen GbR Harry Käfer und dem Mitglied der vom Stadtrat initiierten Lenkungsgruppe, Dr. Christiane Brehm.

Die so genannte Neue Mitte umfasst das Gebiet zwischen dem Bahnhof und der Ludwig-Schwamb-Straße. Hier einen städtebaulich ansprechenden Bereich zu schaffen, der von den Bewohnerinnen und Bewohnern Osthofens als „ihre“ Stadtmitte angesehen wird, ist das Ziel des gesamten Projektes.

„Bereits meine Amtsvorgänger Klaus Hagemann, Bernd Müller und Wolfgang Itzerodt haben in ihren Amtszeiten die ersten Planungen ins Leben gerufen und weiterverfolgt,“ erläuterte Thomas Goller. Mit dem Abriss des ehemaligen Schlecker-Marktes konnte bereits der neue Rathausplatz mit den heute umgebenden Gebäuden realisiert werden. Nun gehe es darum, den Bereich von Sanierungen und Neugestaltung zu erweitern. Dazu gehöre auch die Neugestaltung des gesamten ehemaligen Schill-Geländes.

„Das Land Rheinland-Pfalz hat in den vergangenen Jahren bereits Fördermittel in Höhe von fast zwei Millionen Euro für die städtebauliche Entwicklung Osthofens bereitgestellt“, erklärte Kathrin Anklam-Trapp. Dadurch, dass das Ministerium des Innern und für Sport gegenüber der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) dem integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzept (ISEK) zugestimmt hat, bieten sich nun auch für private Eigentümer Möglichkeiten, Landesmittel für Modernisierung und Sanierung zu erhalten, sofern ihre Häuser im Projektgebiet liegen.

Jörg Deibert erläuterte, dass es bei den Planungen nicht nur darum gehe, öffentliche Gebäude und Gewerbe mit einzubeziehen, sondern dass es auch darum gehe, innerstädtischen Wohnraum zu schaffen. „Wir wollen für die Menschen eine attraktive Innenstadt schaffen. Dazu müssen Planer, potenzielle Investoren und die städtischen Gremien zusammenarbeiten. Das funktioniert im Moment sehr gut und wir werden hier noch in 2018 einen Masterplan mit Bebauungsplan vorstellen und diesen mit der Stadt umsetzen“, ist sich Deibert sicher. Dr. Christiane Brehm, die als Stadtratsmitglied in der Lenkungsgruppe die transparenten Planungen intensiv mit begleitet, lobte die gute Zusammenarbeit.

Kathrin Anklam-Trapp ließ sich den aktuellen Planungsstand im Detail erläutern. Dabei traten noch einige Fragen auf, die die Finanzierung einzelner Teilbereiche betreffen. Sie sagte zu, dass sie das Gespräch mit dem Innenminister suchen werde, um eventuelle weitere Fördermöglichkeiten in Erfahrung zu bringen. „Osthofen hat sich in den letzten Jahren mit dem Umbau des Bahnhofes und dem Vorplatz, dem Gesundheitszentrum Osthofen und dem Bereich rund um das Alte Rathaus bereits hervorragend entwickelt. Gern bin ich bereit, mich auch weiterhin auf Landesebene dafür einzusetzen, dass diese positive Entwicklung weitergehen kann,“ sagte die Abgeordnete zu.

 
 

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