Altwerden im Heimatort

Veröffentlicht am 15.05.2019 in Pressemitteilung

MdL Anklam-Trapp: „Wohn-Pflege-Gemeinschaften sind eine Erfolgsgeschichte“

Zur Aktuellen Debatte der SPD-Fraktion „Gute Bilanz beim Aufbau von Wohn-Pflege-Gemeinschaften“ erklärt die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Kathrin Anklam-Trapp: „Die Wohn-Pflege-Gemeinschaften in Rheinland-Pfalz sind eine Erfolgsgeschichte. In den vergangenen Jahren haben sich bereits rund 30 Kommunen auf den Weg gemacht, eine Wohn-Pflege-Gemeinschaft zu gründen, oder dies ist bereits geschehen. Gewinnbringend ist das Projekt WohnPunkt RLP für viele: In erster Linie ist es im Interesse der älteren Menschen, denn sie können weiterhin dort leben, wo ihre Heimat ist, also wo sie ihren Lebensmittelpunkt und ihr vertrautes Umfeld haben. Zum anderen wird die Versorgung vor Ort verbessert, neue Arbeitsplätze geschaffen und ein Beitrag zur Dorferneuerung geleistet. Aus Sicht der SPD-Fraktion sollte das gute Projekt daher weiterentwickelt werden: Es bietet große Potenziale für die Menschen, für die Dörfer und auch für kleinere Städte. Es ist daher sehr zu begrüßen, dass künftig auch Orte mit bis zu 10.000 Einwohnerinnen und Einwohner sich beteiligen können und dass der Beratungsprozess weiter verbessert wird.“

Anklam-Trapp sagt: „In den Fällen, in denen die Idee zu einer Wohn-Pflege-Gemeinschaft im Raum stand, dann aber doch keine aufgebaut wurde, gab es durch die intensive Beratung der Landeszentrale für Gesundheitsförderung oft andere positive Effekte: Es haben sich neue Unterstützungsstrukturen in Dörfern entwickelt, etwa Initiativen, die Mittagstische oder Nachbarschaftshilfen anbieten. Auch Genossenschaften und Bürgervereine sind rund um die Projekte entstanden. Denkbar ist es in Zukunft auch, dass für ältere Menschen Wohnungen barrierefrei umgebaut werden und sie einen Tagespflege-Platz erhalten. Denn das wichtige Ziel ist in jedem Fall: Wir wollen Menschen auch mit einer Behinderung oder mit Pflegebedarf ermöglichen, dass sie in ihrem Heimat-Ort bleiben können und in die Dorfgemeinschaft eingebunden sind.“

Foto: Fotolia / Astrid_Gast

 
 

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