Aus der Praxis lernen

Veröffentlicht am 29.03.2018 in Pressemitteilung

Kathrin Anklam-Trapp, MdL, sammelte im Klinikum Worms Erfahrungen in verschiedenen Pflegebereichen.

Pflegepolitische Woche: MdL Anklam-Trapp im Austausch mit Verantwortlichen aus dem Pflege- und Gesundheitsbereich

Im Rahmen einer „pflegepolitischen Woche“ informierte sich die Landtagsabgeordnete Kathrin Anklam-Trapp über die aktuelle Situation von Pflege- und Gesundheitseinrichtungen in der Region. Neben ihrem Besuch der Tagespflegeeinrichtung Kuttler in Hangen-Weisheim und der orthopädischen Rehaklinik in Bad Bertrich absolvierte die gelernte OP-Fachschwester einen Praxistag am Klinikum Worms. Mit der Aktion möchte die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion auf den steigenden Fachkräftebedarf im Pflegebereich sowie künftige Herausforderungen bei der Sicherstellung einer flächendeckenden medizinischen Versorgung in Rheinland-Pfalz hinweisen.

„Politisch wird uns der Fachkräftebedarf gerade in der Pflege auch in Rheinland-Pfalz weiter beschäftigen. Neben attraktiveren Verdienstmöglichkeiten muss es unser Ziel sein, bereits ausgebildete Pflegefachkräfte langfristig zu binden und gegebenenfalls wieder einzugliedern“. Eine generalistische Ausrichtung der Pflegeausbildung sei ein erster Schritt dies zu bewerkstelligen, so die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Anklam-Trapp.

Gleichermaßen freue sie sich zu sehen, dass entlastende Dienste bei Blutabnahmen, Krankentransporten oder in Form von „Springerpools“ gut umgesetzt würden und in der Praxis griffen. Persönlich überzeugen konnte sich die Abgeordnete auch von den Fortschritten im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung der Operationssäle. „Intelligente OPs helfen dem Fachpersonal ihren ohnehin belastenden Berufsalltag besser zu planen und dienen damit unmittelbar dem Wohle des Patienten“, berichtete die ausgebildete OP-Fachschwester Anklam-Trapp aus ihrer eigenen beruflichen Erfahrung.

Schließlich werde man auch in diesem Jahr den Landeskrankenhausplan schreiben „und dabei entscheiden, ob es weiterhin ein Investitionsprogramm für Krankenhäuser geben oder diese künftig über eine Pauschale gefördert werden sollen.“ Alle Optionen gelte es aber zunächst mit den Betroffenen zu diskutieren, wirbt Anklam-Trapp für einen engen und kontinuierlichen Austausch zwischen Politik und den Verantwortlichen vor Ort.

 
 

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