Besuch bei neuer Oppenheimer Stadtbürgermeisterin Silke Rautenberg

Kita, Wohnraum und Tourismus in Oppenheim waren zentrale Gesprächsinhalte beim Kennenlernen zwischen Kathrin Anklam-Trapp und Silke Rautenberg. „Schnell ist klar geworden, dass es viele Themen in Oppenheim gibt, die man gemeinsam angehen möchte“, so SPD-Landtagsabgeordnete Anklam-Trapp.


Als neu gewählte Stadtbürgermeisterin erläuterte Rautenberg, dass das Schaffen von Wohnraum in der historischen Kleinstadt oberste Priorität habe. Hier legt sie den Fokus auf eine Innenentwicklung. Angesichts des angespannten Wohnungsmarktes begrüßte sie die Aufnahme der Stadt Oppenheim in die Förderinitiative „Gut Wohnen in der Region!“ des Landes. „Mehr bezahlbarer Wohnraum in einer hohen städtebaulichen Qualität lautet das Ziel“, befand Rautenberg im Einklang mit ihrer Besucherin aus Monsheim.


Um den historischen Charakter der Stadt zu erhalten, wünscht sich Oppenheims Stadtchefin mehr Bewussstsein für die in der Altstadt geltende Erhaltungs- und Gestaltungssatzung. Bei Verkauf und nachfolgendem Umbau von Immobilien werde diese oftmals nicht berücksichtigt. „Oft aus Unkenntnis der Vorgaben“, so Rautenberg weiter und plant deshalb dazu verstärkte Öffentlichkeitsarbeit.

Die Personalsorgen der städtischen Kindertagesstätten waren ein weiteres Thema der beiden Politikerinnen. Qualifiziertes Personal stehe derzeit kaum zur Verfügung. Hier konnte Kathrin Anklam-Trapp den Hinweis geben, dass durch vermehrte Ausbildung vor Ort Möglichkeiten der Abhilfe bestehen können.


Touristisches Kleinod


Mit der Katharinenkirche und dem begehbaren Untergrund ist Oppenheim ein Kleinod. Ziel der Stadtbürgermeisterin ist es, die Verweildauer von Gästen in der Stadt zu verlängern – sprich, dass Touristen vermehrt übernachten. Eine weitere Aufgabe bestehe darin, die gesamte Region Rheinhessen noch besser zu vernetzen. Hier sah Silke Rautenberg Entwicklungspotenzial, woraufhin Kathrin Anklam-Trapp versprach, den Kontakt zur Rheinhessentouristik zu suchen.

Silke Rautenberg wurde im Februar zur Stadtbürgermeisterin der Stadt Oppenheim gewählt. Sie trat damit die Nachfolge des aus Krankheitsgründen zurückgetretenen Walter Jertz an.

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