Osthofen: Neue Mitte erhält 700.000€ Fördermittel

„Osthofens Neue Mitte nimmt jeden Tag mehr Gestalt an“, sieht Stadtbürgermeister Thomas Goller Fortschritte auf dem Weg zu einem attraktiven Stadtzentrum zugunsten des Wohnens und Arbeitens beziehungsweise auch zugunsten der Freizeit und Wirtschaft. Außerdem gehen die Planungen mit großen Schritten voran: „Bereits in der nächsten Woche werden die ersten Entwürfe vorgestellt“, freut sich das Stadtoberhaupt.


Kathrin Anklam-Trapp überbrachte ihm eine weitere gute Nachricht rund um einen noch ausstehenden Förderbescheid. „Auf Nachfrage habe ich von Innenminister Roger Lewentz erfahren, dass aus der Städtebauförderung für dieses Jahr 700.000 Euro bewilligt worden sind“, so die SPD-Abgeordnete. Bei zugrundgelegten Gesamtkosten von 875.000 Euro im Jahr 2020 beträgt der Anteil der bewilligten Fördermittel somit 80 Prozent. Die willkommenen Landesmittel entlasten laut Anklam-Trapp den laufenden Haushalt der Wein- und Sektstadt und ermöglichen wohl überhaupt erst das weitreichende Ausmaß des Projektes.


„Im Namen der Stadt Osthofen bedanke ich mich sehr herzlich für Kathrin Anklam-Trapps Bemühungen für unsere Neue Mitte“, lobte Thomas Goller – zumal die Anfrage bezüglich des ausstehenden Förderbescheides nur aus einem glücklichen Zufall heraus entstanden ist: „Nach meinem Einkauf bei einer nahegelegenen Metzgerei sind wir uns zufällig vor der alten Sparkasse begegnet und ins Gespräch gekommen“, schmunzelt Kathrin Anklam-Trapp über eine gute Fügung und ihren gelungenen Ausgang.


Löwenanteil der Städtebauförderung schultert Land


Das Bund-Länder-Programm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ ist das Förderinstrument, über welches innerstädtische Bereiche mit besonderem städtebaulichem Erneuerungsbedarf entwickelt werden können. Hierzu zählen auch Brachflächen wie im Falle der ehemaligen Mälzerei in Osthofen.


Nach Angaben des rheinland-pfälzischen Innenministeriums stehen im laufenden Jahr für die voraussichtlich bis zu 50 Fördermaßnahmen insgesamt bis zu 26,5 Millionen Euro bereit, davon circa elf Millionen Euro Bundesmittel.


Aktuelle Beiträge

Alle ansehen