Rechnungshof prüft B9/L439-Kreiselbau bei Guntersblum


Mit einem Provisorium will der Landesbetrieb Mobilität (LBM) in eine Testphase gehen, um den Unfallschwerpunkt auf der B 9 bei Guntersblum zu entschärfen und die Sinnhaftigkeit eines Kreisverkehrsplatzes an der Einmündung zur L 439 nachzuweisen. Der Rechnungshof RLP in Speyer prüft derzeit die Wirtschaftlichkeit eines Kreiselbaues. Diese Nachricht erhielt die SPD-Wahlkreisabgeordnete Kathrin Anklam-Trapp von LBM-Chef Bernhard Knoop.

„Immer wieder werde ich von Bürgerinnen und Bürger und Kommunalpolitikern auf die gefährliche Situation auf der B 9 angesprochen. Ich bin froh, dass der LBM alles unternimmt, um diesen Unfallschwerpunkt zu entschärfen“, begrüßt die Landtagsabgeordnete die geplante Testphase mit mobilen Elementen. „Mit dieser Lösung kann auch für die laufende Prüfung durch den Rechnungshof hoffentlich nachgewiesen werden, dass die dauerhafte Einrichtung eines Kreisverkehrsplatzes eine sinnvolle Investition ist“, so Anklam—Trapp weiter.

In der jüngeren Vergangenheit ist es auf der B 9 an der Einmündung bei Guntersblum an der Einmündung zur L 439 mehrfach zu schweren Unfällen gekommen. Lokalpolitiker und viele Bürger haben vehement konkrete Maßnahmen zur Entschärfung gefordert. Kathrin Anklam-Trapp dankte LBM-Chef Bernhard Knoop für die rasche Entwicklung einer Planung und hofft nun, dass auch der Rechnungshof in seiner Prüfung zu einem positiven Ergebnis kommt.