top of page

Es ist unsere sozialpolitische Verantwortung, Lebensmittelverschwendung zu reduzieren.

Heute ist im Bundesrat ein Entschließungsantrag der rheinland-pfälzischen Landesregierung zur Bekämpfung von Lebensmittelverschwendung behandelt worden. „Dieser Vorstoß unterstreicht, wie wichtig und drängend das Thema ist. Wir entsorgen allein in Deutschland jährlich bis zu 11 Millionen Tonnen Lebensmittel. Es liegt in unserer sozialpolitischen Verantwortung, diese Verschwendung weiter zu reduzieren. Denn sie hat vielfältige negative Auswirkungen, nicht nur ökologisch, sondern auch gesellschaftlich“, betonen Kathrin Anklam-Trapp, Vorsitzende des Arbeitskreises Arbeit, Soziales, Pflege und Transformation der SPD-Landtagsfraktion, und Lana Horstmann, sozialpolitische Sprecherin. „Genießbare und benötigte Lebensmittel dürfen nicht im Müll landen – insbesondere in Zeiten von steigenden Preisen und mit Blick auf eine möglichst klimaschonende Lebensmittelproduktion. Der Antrag der Landesregierung im Bundesrat ist daher ein starkes sozialpolitisches Statement und wichtiger Impuls, um effektive Lösungen zu finden.“


Eine wichtige Rolle komme dabei dem Handel als Schnittstelle zwischen Produktion und Konsum zu, betonten Anklam-Trapp und Horstmann. Aktuell gäbe es bereits viele vielversprechende Aktionen und Ansätze. Aber: „Die Prozesse können weiter verbessert und durch Kooperationen mit sozialen Initiativen zur Lebensmittelrettung bestehende Verschwendung minimiert werden“, führten Anklam-Trapp und Horstmann aus. „Ziel der Entschließung ist es auch, den Erfolg bereits bestehender Maßnahmen in Einzelhandel und Außer-Haus-Verpflegung zu unterstützen und zu intensivieren.“ Hierbei sollen Konzepte und verbindliche Regelungen zur Reduzierung von Lebensmittelverlusten entwickelt und mit den Ländern weiter gestärkt werden.

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen

ความคิดเห็น


bottom of page