Nierstein B9: Anklam-Trapp wendet sich an Verkehrsministerin

Aktualisiert: Juni 1

Nierstein: Alle Mittel und Wege gegen Verkehrsinfarkt während der Bauphase an B420-Unterführung ausschöpfen


Mit einem Schreiben an Verkehrsministerin Daniela Schmitt bringt Kathrin Anklam-Trapp die Idee eines erweiterten LKW-Durchfahrtsverbots in der Ortslage Nierstein und der B9 für die Dauer der geplanten Erneuerung der Eisenbahnunterführung an der B420 auf die Landesebene. Die Sorge vor einem Verkehrskollaps in Nierstein während der Bauphase treibt sie und die SPD-Fraktionen der Verbandsgemeinde Rhein-Selz sowie der Stadt Nierstein an.


„Da bei stockendem Verkehr und Stau Lastkraftwagen den Verkehrsfluss eher hemmen, stehen sie gerade während einer Baumaßnahme im Widerspruch zur Idee, entlang der innerörtlichen Umleitungsstrecke bei offenem Bahnübergang und Grünphasen der Ampeln entlang der B9 möglichst viele Fahrzeuge die Nadelöhre passieren zu lassen“, so die Abgeordnete im Einklang mit Mario Gebhardt, SPD-Fraktionsvorsitzender im Rat der Verbandsgemeinde und Markus Frank, SPD-Fraktionsvorsitzender im Stadtrat Nierstein.


Jede einzelne Maßnahme zähle und bilde einen wichtigen Teilbeitrag, um den während der Bauphase andernfalls zu erwartenden Verkehrsinfarkt abzuwenden. Hinzukommend muss das bestehende Verbot ausgeweitet und verstärkt kontrolliert werden „Entsprechend habe ich die Verkehrsministerin gebeten“, informiert Anklam-Trapp abschließend, „alle Mittel und Wege für einen möglichst reibungslosen Verkehr auszuschöpfen."