Schranken zu in Mettenheim

Bis zu einer halben Stunde bleiben Schranken geschlossen / Kathrin Anklam-Trapp im Kontakt mit Deutscher Bahn

Erneut hat sich Landtagsabgeordnete Kathrin Anklam-Trapp rund um die Bahnschranke in Mettenheim an die Deutsche Bahn gewandt. Statt überlange Zwangspausen an einer geschlossenen Schranke ohne Zugverkehr wünscht sie sich für Fußgänger, Rad- und Autofahrer eine sichere und schnelle Abhilfe.

„Und da steht man, und steht man, und steht man... ganz schön nervig“, wird in den Sozialen Medien die Wartezeit unter anderem kommentiert. In einem Selbsttest lotete Kathrin Anklam-Trapp die Zwangspause aus - und stand prompt 25 Minuten vor der Bahnschranke.

Gefahr in Verzug

Für wartende Autofahrerinnen und Autofahrer, die aus oder nach Mettenheim wollen, ist die Situation zwar ärgerlich. Wenn allerdings Schulkinder oder Fahrradfahrer die Schienen bei geschlossener Schranke überqueren, um etwa ihren Zug in Richtung Mainz überhaupt noch zu erwischen, kann es brandgefährlich werden. Schnellzüge sind auf diesem Streckenabschnitt mit bis zu 160 Km/h unterwegs. Selbst eine Notbremsung könnte hier wohl kaum einen Unfall verhindern.

„Meiner Meinung nach handelt es sich hier ganz klar um Gefahr im Verzug“

beklagt Anklam-Trapp die Lage. Einen so gefährlichen Bahnübergang mit derart langen und provozierenden Wartezeiten über Wochen oder sogar Monate zu tolerieren, halte sie für schwierig. Darum habe sie der Deutschen Bahn bereits mehrere Schreiben zum Bahnübergang geschickt und ein Gesprächsangebot mit Vor-Ort Termin angeboten.

Bürgerversammlung mit Bahn wünschenswert

Außerdem stehe sie in engem Austausch mit VG-Bürgermeister Maximilian Abstein und Ortsbürgermeister Wilfried Eichner, um hier gemeinsam möglichst schnell Abhilfe zu schaffen. „Ich möchte eine Bürgerversammlung zusammen mit der Bahn in Mettenheim abhalten“, so Anklam-Trapp, „damit endlich Klarheit über die weitere Zukunft herrscht.“

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