Viele Karrierechancen in der Pflege

Staatsminister Alexander Schweitzer besucht Rheinhessen-Fachklinik Gut ausgebildete Pflegekräfte spielen eine wesentliche Rolle für das Gesundheits- und Sozialsystem. Wie die kommende Generation an Pflegefachfrauen- und Pflegefachmänner angemessen eingearbeitet und ausgebildet wird, lernte Arbeitsminister Alexander Schweitzer beim Besuch der Rheinhessen-Fachklinik (RFK) kennen. „Aktuell besuchen 86 Schülerinnen und Schüler unsere Pflegeschule“, berichtete Pflegedirektor Frank Müller zum Einstieg. Betreut werden sie unter anderem von einer Schulsozialarbeiterin, drei zentralen Praxisanleitern sowie neun Lehrkräften, um die Schülerinnen und Schüler auf ihre späteren Aufgaben mustergültig vorzubereiten. Optionales Studium wertet Pflege auf Aus Gesprächen mit den beiden Auszubildenden Hanna Dell und Max Oberländer sowie darüber hinaus einer ganzen Klasse nahm Alexander Schweitzer mit, wie wichtig vielen von ihnen die Option auf ein duales Studium ist. „Das wertet die Pflege gesellschaftlich auf“, so die eindeutige Botschaft der Schülerinnen und Schüler; darunter ein ehemaliger Medienkaufmann sowie ein ehemaliger Student der Steuerlehre. „Die Pflege am Bett und im Gesundheitswesen kennt viele Karriereleitern“, so Kathrin Anklam-Trapp als gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Landtag und langjährige OP-Krankenschwester. Beispielhaft hierfür steht Frank Müller, der hier in der RFK einst selbst in den Reihen der Schüler Platz genommen hatte und sich bis zum Pflegedirektor hochgearbeitet hat. Immer wieder neue Wege Kooperationen mit Schulen, Freiwilliges Soziales Jahr oder zum Beispiel auch Praktika bilden wichtige Einstiegspforten für Nachwuchs in den Pflegeberufen. Um angesichts der alternden Gesellschaft den steigenden Bedarf an Fachkräften zu decken, geht die RFK allerdings auch immer wieder neue Wege. So wirbt das Landeskrankenhaus über das Programm „FleXperten“ mit individuellen Einstiegsoptionen nach zum Beispiel einer beruflicher Pause oder Elternzeit um Wiedereinsteiger. Das zuvor hospitiert werden kann und wichtiger noch, „FleXperten“ nicht einfach ins kalte Wasser geworfen, sondern zu Beginn strukturiert eingearbeitet werden und auf festgelegte Arbeitszeiten zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf vertrauen dürfen, begrüßten die beiden SPD-Abgeordneten Kathrin Anklam-Trapp und Heiner Illing außerordentlich. Nach sehr guten Erfahrungen mit vietnamesischen Fachkräften wird nun zudem geplant, brasilianische Pflegekräfte zu holen und sie nochmals zu schulen. „Es gehen mehr Pflegekräfte in den Ruhestand, wie nachkommen“, erklärte Müller hierzu nochmals den immens hohen Bedarf an Pflegekräften. Das Landeskrankenhaus, befand Alexander Schweitzer abschließend, leiste inklusive der Rheinhessen-Fachklinik einen großen Beitrag in der Ausbildung hochprofessioneller Pflegekräfte und stelle damit auch die langfristige gesundheitliche Versorgung sicher.






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