Mit frischer Farbe durch den Sommer

Mein Team und ich informieren Sie auf diesen Seiten über mein Engagement und meine Aktivitäten im Landtag sowie über die Arbeit der SPD in Rheinland-Pfalz. Sie sind herzlich eingeladen, schauen Sie sich um und informieren Sie sich. Bleiben Fragen offen, nehmen Sie einfach Kontakt mit mir auf.

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Aktuelle Mitteilungen

Land verlängert Hilfe für Vereine in Not
Agrarhandel Kunz in Eich: Hightech-Landwirtschaft für die regionale Versorgung

Der Schutzschild der Landesregierung für Vereine in Not geht im Jahr 2021 in die Verlängerung. Dies teilt die Landtagsabgeordnete Name Kathrin Anklam-Trapp mit. Vereine, die durch die Corona-Pandemie in finanzielle Schieflage geraten sind, können auch im nächsten Jahr Soforthilfen des Landes von bis zu 12.000 Euro beantragen. „Wir wissen, dass die Situation vieler Vereine auch im kommenden Jahr angespannt bleiben wird“, betont Anklam-Trapp. Dies gelte insbesondere für Vereine, die ihr Vereinsleben durch Einnahmen aus Festen oder dem Betrieb einer Gaststätte finanzieren. „Wenn Miet- und Pachtkosten, Kredite oder Honorare weiterlaufen, kann für die Vereine eine sehr ernste Situation entstehen. Mit der Verlängerung des Soforthilfeprogramms durch die Landesregierung haben Vereine auch für das kommende Jahr Planungssicherheit“, hebt Anklam-Trapp hervor.

 

„Vereine sind für unser Gemeinwesen unverzichtbar. Sie organisieren vor Ort gesellschaftlichen Zusammenhalt und prägen das sportliche, kulturelle und soziale Leben in den Gemeinden. Das starke zivilgesellschaftliche Fundament wollen wir auch in Krisenzeiten erhalten“, so Anklam-Trapp. Insgesamt stellt die Landesregierung für das Vereinsprogramm 10 Millionen Euro zur Verfügung. Hinzu kamen bis Ende Mai die Soforthilfen des Bundes. Über 500 Vereine haben Bund und Land während der Corona-Pandemie bisher mit nicht rückzahlbaren Zuschüssen unterstützt. Dies entspricht einem Gesamtvolumen von rund 4 Millionen Euro, davon 350.000 Euro Landesmittel.

 

Antragsberechtigt für das Vereinsprogramm des Landes sind gemeinnützige und andere steuerbegünstigte Vereine mit Sitz in Rheinland-Pfalz, die infolge der Pandemie in eine existenzbedrohende Lage geraten sind. „Erfreulich ist, dass Vereine, die bereits Soforthilfen des Landes erhalten haben, für das Jahr 2021 eine erneute Förderung beantragen können.“ Voraussetzung sei, dass die finanzielle Notlage weiterhin anhalte, so Anklam-Trapp. Anträge können beim Landessportbund und den regionalen Sportbünden, der Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur sowie der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) Rheinland-Pfalz gestellt werden.

 

Weitere Informationen zum Schutzschild für Vereine in Not: www.wir-tun-was.rlp.de

Kartoffeln und Zwiebeln aus dem regionalen Anbau verarbeitet der Eicher Agrarhandel Kunz für die regionale Versorgung der Verbraucher. Bei einem Besuch des mit modernsten Verfahren arbeitenden Unternehmens informierte sich die Landtagsabgeordnete Kathrin Anklam-Trapp (SPD) über die aktuelle Entwicklung und die mit dem Klimawandel einher gehenden Herausforderungen für die landwirtschaftliche Produktion.

„Was Ralf Kunz mit seiner Frau Conny und Sohn Yanick aus dem elterlichen Landhandel gemacht und zu einem modernen Hightech-Unternehmen entwickelt haben, ist unglaublich beeindruckend“, resümiert Kathrin Anklam-Trapp nach der Führung durch den Eicher Agrarhandel und einem intensiven Austausch mit Ralf Kunz und seinem Sohn Yanick. Mit 70 Mitarbeitern und aufwändiger Verfahrenstechnik verarbeitet das Eicher Unternehmen Jahr für Jahr rund 70.000 Tonnen Kartoffeln und rund 30.000 Tonnen Zwiebeln, die von den Vertragslandwirten und von Kunz selbst auf betriebseigenen Flächen von insgesamt rund 2.100 Hektar im 50 km-Radius um Eich angebaut und zur Verarbeitung angeliefert werden. Das Sortieren nach Qualitätskriterien, das Reinigen und Wiegen, ebenso wie die Kühlung und Verpackung bis zur Auslieferung an regionale Verbrauchermärkte geschieht dabei weitgehend automatisiert und unter strengen hygienischen Bedingungen.

 

Der Agrarhandel Kunz gehört heute zu den „Top Ten“ derartiger Betriebe in Deutschland und beliefert rund um das Jahr die großen Verbrauchermärkte der Region. „Unsere Abnehmer legen allergrößten Wert auf einwandfreie Ware und wir sind uns der Verantwortung für die von uns verarbeiteten Lebensmittel sehr bewusst“, erklärt Ralf Kunz sein Unternehmensprinzip. Deshalb ist ihm wichtig, dass jede einzelne Lieferung bis zu dem jeweiligen Landwirt, ja sogar bis zu der individuellen Anbaufläche nachverfolgt werden kann. „Die Verbraucher sollen wissen können, woher ihre Kartoffeln oder Zwiebeln stammen“, bekräftigt Kunz diese Haltung und fügt hinzu: „Wir haben für uns den Anspruch, Landwirtschaft mit dem ´Grünen Daumen` zu praktizieren“, so Ralf Kunz mit Blick auf die wachsende Nachfrage nach Bio-Produkten.

 

Als große Herausforderung für die Landwirtschaft bezeichnet Ralf Kunz die schon längst spürbaren Folgen des Klimawandels. Die in Rheinhessen ohnehin geringen Niederschlagsmengen erfordern über die bereits geübte landwirtschaftliche Beregnung, die schonende Bodenbearbeitung und kluge Fruchtfolgen hinaus auch in der Lagerung und Verarbeitung des sensiblen Erntegutes neue Methoden und Verfahren. Deshalb investiert Kunz derzeit enorme Summen in einen großen Neubau mit automatisierter Klimatechnik. Noch nicht gelöst ist dabei für den wachsenden Lieferverkehr eine seit langem gewünschte optimierte Verkehrsanbindung. Außerdem geht es Kunz auch um die Vermeidung des Durchgangsverkehrs in Eich. Schon lange wird immer wieder über eine Ortsumgehung diskutiert. „Das ist ein Thema, um das ich mich gerne auf der Kreis- und Landesebene kümmern werde“, verspricht Kathrin Anklam-Trapp zum Abschluss des informativen Betriebsbesuches.

Neue Mitte Osthofen kommt voran!

Rundgang mit Kathrin Anklam-Trapp hervorragend besucht / Pulsierendes Stadtzentrum nimmt Gestalt an

Im Herzen der Wein- und Sektstadt Osthofen wird weiterhin fleißig die Neue Mitte gebaut. Wie sich der Stadtkern in ein modernes, urbanes Stadtquartier wandelt, erläuterten Bürgermeister Thomas Goller und Architekt Jörg E. Deibert jüngst bei einem öffentlichen Rundgang.

„Zusammen mit knapp 40 interessierten Bürgerinnen und Bürgern haben wir heute den Fortschritt der Baustelle betrachtet“, zeigte sich Kathrin Anklam-Trapp in Anbetracht der herrschenden Sommerhitze über die große Resonanz ihrer Einladung überrascht. Allerdings handele es eben um ein städtebauliches Jahrhundertprojekt für Osthofen, welches mit über sechs Millionen Euro vom Land Rheinland-Pfalz gefördert werde.

Blick hinter die Kulissen

Zudem gewährte Architekt Jörg E. Deibert auf der Baustelle exklusiven Zugang und beantwortete ebenso wie Bürgermeister Goller gerne die Fragen der Teilnehmenden. So erfuhren sie zum Beispiel, dass voraussichtlich im Sommer 2021 ein erster Bauabschnitt abgeschlossen sein soll.

„Osthofen kommt dann in den Genuss eines pulsierenden Stadtzentrums“, lobte Bürgermeister Goller das neu entstehende Umfeld. Die Neue Mitte schaffe Wohnraum und lade mit ihren geplanten Geschäften wie einer weiteren Konditorei oder einer Eisdiele zum Verweilen und Entdecken ein. Beginnend am Bahnhof über das ehemalige Schill-Gelände bis hin Platz „An der Kleinen Kirche“ am Rathaus werde auch die gewollte fußläufige Achse dazu beitragen, den lokalen Einzelhandel zu stärken.

Mehr Kurzzeitparkplätze

 

Einhergehend mit der Neuen Mitte entstehen des Weiteren mehr Kurzzeitparklätze im Zentrum, so dass Osthofen für aus dem Umland kommende Kundinnen und Kunden nochmals attraktiver wird. „Deshalb freue ich mich für uns alle umso mehr“, so die SPD-Landtagsabgeordnete, „dass das Land erst vor Kurzem auf meine Initiative hin einen höheren Fördersatz in Aussicht gestellt hat“.

 

Für das Leben rund um eine Baustelle dankte Anklam-Trapp abschließend allen Anliegerinnen und Anliegern für ihre Geduld. „Außerdem möchte ich mich bei allen Beteiligten bedanken, die dieses wegweisende Vorhaben stemmen!“

Enquete-Kommission zur Corona-Pandemie nimmt Arbeit auf

Mit der heutigen konstituierenden Sitzung nimmt die Enquete-Kommission „Vorsorge- und Bekämpfungsmaßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus in Rheinland-Pfalz und Konsequenzen für die Pandemiepolitik" ihre Arbeit auf. Dazu erklärt die Obfrau der SPD-Landtagsfraktion in der Pandemie-Kommission,  Kathrin Anklam-Trapp:

 

„Bei der Bewältigung der Corona-Pandemie sind Bund, Länder und Kommunen Teil eines lernenden Systems mit vielen Unbekannten. Unter dynamischen Bedingungen musste und muss die Politik in Pandemie-Zeiten weitreichende Entscheidungen treffen, deren Erfolg niemand mit Sicherheit vorherzusehen vermag. Die Landesregierung hat in dieser Situation zu jedem Zeitpunkt mit Augenmaß gehandelt. Die Enquete-Kommission schafft den richtigen Rahmen, um offen, sachlich und zielgerichtet die Herausforderungen zu analysieren, vor die uns die Pandemie in Deutschland und Rheinland-Pfalz gestellt hat. Sie ist der geeignete Ort, um umfassende Schlussfolgerungen zum Umgang mit der Corona-Pandemie sowie zur Vorsorge gegen künftige Pandemien zu ziehen. In ihrer heutigen Sitzung haben sich die Mitglieder der Enquete-Kommission einen ambitionierten Zeit- und Arbeitsplans gegeben, anhand dessen Handlungsfelder identifiziert und Maßnahmen diskutiert werden sollen. Bei den weiteren Beratungen sollte die Mitglieder der Pandemie-Kommission das gemeinsame Ziel leiten, nüchtern, sorgfältig und frei von Besserwisserei die bisherigen Pandemie-Erfahrungen zu reflektieren und zu analysieren.“

 

Zum Hintergrund:

Die Pandemie-Enquete besteht aus neun ordentlichen Mitgliedern des Landtags sowie sechs Sachverständigen. Zum Vorsitzenden des Gremiums wurde der SPD-Abgeordnete Jochen Hartloff gewählt. Als Obfrau in der Enquete-Kommission hat die SPD-Fraktion die Abgeordnete Kathrin Anklam-Trapp benannt, die auch gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion ist. Für die SPD-Fraktion gehört außerdem der Abgeordnete Heijo Höfer dem Gremium an. Als Sachverständigen in Pandemie-Kommission hat die SPD-Fraktion den Vorsitzenden der Deutschen Krankenhausgesellschaft und Geschäftsführer des Landeskrankenhaus, Dr. Gerald Gaß, benannt.